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Casting Shadows
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Casting Shadows (englisch fĂŒr ‚Schattenwurf‘) ist das fĂŒnfte und bislang letzte Studioalbum des deutschen Synthiepop-Duos Wolfsheim.cite-ref-1[1]

Contents

‱ Inhalt
‱ Tourneen

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Entstehung und Artwork

Alle StĂŒcke des Albums wurden zusammen von den beiden Wolfsheim-Mitgliedern Peter Heppner und Markus Reinhardt geschrieben, vier StĂŒcke entstanden in Zusammenarbeit mit Axel Ermes.cite-ref-2[2] Produziert wurden die Titel von JosĂ© Alvarez-Brill in den Pleasure-Park Studios in Berlin (2 Titel), Axel Breitung mit seinem Assistenten Kay Nickold in den Bishop Studios in Hamburg (1 Titel) und Andreas Herbig mit seinem Assistenten Oliver Pinelli im Tonofen Studio in Hamburg und den Trixx Studios in Berlin (8 Titel). Auf der Suche nach den Produzenten fĂŒr dieses Album hörten sich Wolfsheim in ihrem Freundeskreis um und so entstand eine kleine Liste, auf der die Produzenten versammelt waren. Auf Herbig kam man unter anderem durch dessen Erfolg mit dem Comebackalbum Minor Earth, Major Sky von a-ha aus dem Jahr 2000.cite-ref-kleinertod-3-0[3] Gemastert wurde das Album im Master & Servant in Hamburg, unter der Leitung von Tom Meyer. Abgemischt und aufgenommen wurde das Album durch Heiko Albrecht (1 Titel), JosĂ© Alvarez-Brill (2 Titel), Axel Breitung (1 Titel) und Andreas Herbig (8 Titel). Das Album wurde unter den Musiklabels Metropolis Records und Strange Ways Records veröffentlicht und durch Indigo vertrieben.

Auf dem blau-rot-schwarz gehaltenen Cover des regulĂ€ren Albums ist – neben KĂŒnstlernamen und Liedtitel – ein stark vergrĂ¶ĂŸerter Teil einer Rinde zu erkennen. Dasselbe Coverprinzip mit Ă€hnlichem Artwork findet sich auf den Singleauskopplungen zu Kein ZurĂŒck und Find You’re Here / Find You’re Gone wieder. Dazu enthĂ€lt das Album ein 16-Seitiges Booklet. Auf der RĂŒckseite des Booklets finden sich folgende Zitate wieder: „In dankbarer Erinnerung an G. Delfs (Markus)“ und „Everyone Who Casts a Shadow Seems to Stand in the Sun
“ (englisch fĂŒr „Jeder, der einen Schatten wirft, scheint in der Sonne stehen 
“). Auf einem alternativen Albumcover ist ein Bandfoto von Wolfsheim zu sehen. Die Fotos auf dem Cover und im Booklet wurden von Stefano Boragno geschossen, die Artworkarbeiten stammen von den Graphischen Werken Ottensen.

Veröffentlichung und Promotion

Die Erstveröffentlichung von Casting Shadows erfolgte am 7. April 2003 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Noch im selben Jahr folgte eine europaweite Veröffentlichung sowie eine Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten am 8. April 2003 (unter dem Musiklabel Metropolis Records).cite-ref-4[4] Das Album besteht aus elf neuen Studioaufnahmen. Neben der regulĂ€ren Ausgabe wurde zeitgleich eine „Magix Edition“ von Casting Shadows veröffentlicht. Vor der offiziellen Veröffentlichung erfolgte die Ausgabe einer Promo-CD, diese bestand aus neun Liedern in derselben Reihenfolge. Nicht auf der Promo-CD enthalten waren die Titel Find You’re Gone und This Is for Love.cite-ref-5[5] Um das Album zu bewerben, gingen Wolfsheim kurz vor der Albumveröffentlichung in allen deutschsprachigen LĂ€ndern auf die Casting Shadows Tour. Im MĂ€rz und April 2004 folgte eine eigenstĂ€ndige US-Tournee unter dem Namen Wolfsheim US Tour 2004. Des Weiteren folgte mit Kein ZurĂŒck ein Liveauftritt in der RTL-Musikshow Top of the Pops.cite-ref-6[6]

Magix Edition

In den deutschsprachigen LĂ€ndern ist Casting Shadows zum einen in der regulĂ€ren Standard-Edition und zum anderen in der „Magix Edition“ zu erwerben. Die regulĂ€re Albumausgabe beinhaltet elf Lieder und die „Magix Edition“ ist um die Software Magix Music Maker erweitert. Das Programm enthĂ€lt folgende FunktionalitĂ€ten: 16 Stereo-Spuren fĂŒr Audio und Video, Mixer mit Panorama und Effektweg, Effekte (Distortion, Echo, Hall und Reverse) und OriginalklĂ€nge von Kein ZurĂŒck und Leave No Deed Undone. Die Software ermöglicht das Erstellen eigener Lieder, Remixe und Musikclips. Es können aus einer Vielzahl von KlĂ€ngen eigene Remixe zu den Titeln Kein ZurĂŒck und Leave No Deed Undone inklusive Videoclip arrangiert werden.cite-ref-7[7]

Hintergrund

Das letzte Studioalbum Spectators entstand vier Jahre vor der Veröffentlichung von Casting Shadows. Auf die Frage, wieso es so lange gedauert hat, um ein neues Album zu veröffentlichen, sagte Heppner, dass sie anfangs nicht wussten, was sie genau wollen. Wolfsheim gingen gleich nach der Veröffentlichung von Spectators wieder ins Studio, wo sie festgestellt haben, dass der Abstand nicht groß genug war, alles was entstand, klang wie beim VorgĂ€nger. HĂ€tten sie zu dem Zeitpunkt an einem neuen Album weitergearbeitet, wĂ€re lediglich ein zweiter Teil des vorangegangenen Albums entstanden. Das wollte keiner der beiden, deswegen landeten alle Titel die direkt nach Spectators entstanden im Papierkorb. Erst zwei Jahre spĂ€ter (2001), als das Lied Kein ZurĂŒck entstand, war beiden klar, dass dies etwas Neues sei.

Auf die Frage, ob es einen roten Faden in dem Album gĂ€be, antwortete Heppner, dass es einfach nur Reinhardt und er seien. Es sei einfach nur Wolfsheim und das was passiert wenn die beiden zusammentreffen. Sowohl fĂŒr die QualitĂ€t als auch fĂŒr den Inhalt sei nur ihr Geschmack entscheidend.

AnfĂ€nglich trug das Album den Arbeitstitel Close Enough (englisch fĂŒr ‚Nahe genug‘). Viele waren verwundert ĂŒber die Änderung in Casting Shadows. In einem Interview gab Heppner spĂ€ter an, das Close Enough lediglich ein Arbeitstitel war, dieser habe sich selber zum offiziellen Titel gemacht, weil er und Reinhardt keine bessere Idee fĂŒr einen Albumtitel hatten. Durch das vermehrte Auftreten von Castingshows fĂŒr neue Musiker in den Jahren 2000 bis 2003 (unter anderem Deutschland sucht den Superstar, Fame Academy, Popstars, Star Search usw.), deuteten viele Musikwissenschaftler und Redakteure den Albumtitel in Verbindung damit. Der Albumtitel entstand durch das erste StĂŒck Everyone Who Casts a Shadow. Dieses Werk verkörpere fĂŒr beide die ganze LP. Es kĂ€me vielleicht Subjektiv rĂŒber, aber Heppner gab an, dass es einfach deren GefĂŒhl war, nachdem das Lied im Studio fertig war.cite-ref-kleinertod-3-1[3]cite-ref-8[8]

Inhalt

Das Album besteht aus elf neu eingespielten Titeln. Acht der elf Liedtexte sind in englischer Sprache, zwei Liedtexte in deutscher Sprache verfasst. Musikalisch bewegen sich die Lieder im Bereich des Dark Waves und Synthiepops. Bei In Time handelt es sich um ein reines InstrumentalstĂŒck. Bei dem Lied Kein ZurĂŒck wurden Wolfsheim von Klaus Knapp an der Gitarre unterstĂŒtzt. Bei And I 
 wurden sie von Gereon Basso am Schlagzeug und Martin Ziaja am Bass begleitet.

| # | Titel | Autor(en) | Produzent(en) | LĂ€nge |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Everyone Who Casts a Shadow | Peter Heppner, Markus Reinhardt | Andreas Herbig, Oliver Pinelli (Ko) | 4:47 |
| 2 | Care for You | Peter Heppner, Markus Reinhardt | Andreas Herbig, Oliver Pinelli (Ko) | 5:07 |
| 3 | I Won’t Believe | Peter Heppner, Markus Reinhardt | Andreas Herbig, Oliver Pinelli (Ko) | 3:30 |
| 4 | Kein ZurĂŒck | Axel Ermes, Peter Heppner, Markus Reinhardt | Andreas Herbig, Oliver Pinelli (Ko) | 3:50 |
| 5 | And I 
 | Axel Ermes, Peter Heppner, Markus Reinhardt | José Alvarez-Brill | 4:03 |
| 6 | Underneath the Veil | Peter Heppner, Markus Reinhardt | Andreas Herbig, Oliver Pinelli (Ko) | 4:10 |
| 7 | Find You’re Gone | Peter Heppner, Markus Reinhardt | Andreas Herbig, Oliver Pinelli (Ko) | 4:23 |
| 8 | This Is for Love | Peter Heppner, Markus Reinhardt | José Alvarez-Brill | 3:16 |
| 9 | Wundervoll | Peter Heppner, Markus Reinhardt | Andreas Herbig, Oliver Pinelli (Ko) | 4:54 |
| 10 | Approaching Lightspeed | Axel Ermes, Peter Heppner, Markus Reinhardt | Axel Breitung, Kay Nickold (Ko) | 3:16 |
| 11 | In Time | Axel Ermes, Peter Heppner, Markus Reinhardt | Andreas Herbig, Oliver Pinelli (Ko) | 5:34 |
| | Magix Edition | Magix Edition | Magix Edition | Magix Edition |
| 12 | Magix Music Maker | | | |

Singleauskopplungen

Bereits zwei Monate vor der Veröffentlichung von Casting Shadows wurde am 17. Februar 2003 die Single Kein ZurĂŒck ausgekoppelt. Rund ein halbes Jahr nach der Albumveröffentlichung folgte im September 2003, zunĂ€chst als Promo-Single, die Doppel-A-Single Find You’re Here / Find You’re Gone. Die regulĂ€re Singleveröffentlichung erfolgte am 3. November 2003. Beide Singleveröffentlichungen schafften den Einstieg in die deutschen Singlecharts. Letztere sogar einen Charteinstieg in Österreich. Kein ZurĂŒck wurde als einzige Single ĂŒberhaupt mit einer Goldenen Schallplatte fĂŒr ĂŒber 150.000 verkaufte Einheiten in Deutschland ausgezeichnet und war fĂŒr einen Zeitraum von elf Wochen das erfolgreichste deutschsprachige Lied in den deutschen Singlecharts.

Chartplatzierungen

| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen [ 9 ] (Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen [ 9 ] (Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen) | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Titel | DE | AT | Anmerkungen |
| 2003 | Kein ZurĂŒck | DE 4 Gold (23 Wo.) DE | — | Erstveröffentlichung: 17. Februar 2003 VerkĂ€ufe: + 150.000 |
| 2003 | Find You’re Here / Find You’re Gone | DE 23 (11 Wo.) DE | AT 73 (2 Wo.) AT | Erstveröffentlichung: 3. November 2003 |

Tourneen

Casting Shadows Tour

Die folgende Liste ist eine Übersicht der Konzerte die Wolfsheim bei der Casting Shadows Tour gespielt haben. Die Tour erstreckte sich vom 24. April bis 13. Mai 2003 und fĂŒhrte die Band durch 12 StĂ€dte in Deutschland und jeweils einmal nach Österreich und die Schweiz.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11] Eigentlich sollte die Tour bereits im Herbst 2002 stattfinden, doch dadurch, dass sich die Arbeiten an Casting Shadows verzögerten, wurde die Tour verschoben und im April 2004 gestartet.cite-ref-12[12]

| Datum | Stadt | Veranstaltungsort | Land |
|---|---|---|---|
| 24. April 2003 | Hamburg | Große Freiheit 36 | Deutschland Deutschland |
| 25. April 2003 | Bremen | Pier 2 | Deutschland Deutschland |
| 26. April 2003 | Mainz | Phönix-Halle | Deutschland Deutschland |
| 28. April 2003 | Hannover | Capitol | Deutschland Deutschland |
| 29. April 2003 | Berlin | Arena Treptow | Deutschland Deutschland |
| 30. April 2003 | Erfurt | ThĂŒringenhalle | Deutschland Deutschland |
| 2. Mai 2003 | Dresden | Alter Schlachthof | Deutschland Deutschland |
| 3. Mai 2003 | Wien | Planet Music | Osterreich Österreich |
| 4. Mai 2003 | ZĂŒrich | X-Tra Limmathaus | Schweiz Schweiz |
| 6. Mai 2003 | MĂŒnchen | Zenith | Deutschland Deutschland |
| 7. Mai 2003 | Köln | Palladium | Deutschland Deutschland |
| 9. Mai 2003 | Magdeburg | Stadthalle | Deutschland Deutschland |
| 10. Mai 2003 | NĂŒrnberg | Löwensaal | Deutschland Deutschland |
| 11. Mai 2003 | SaarbrĂŒcken | Garage | Deutschland Deutschland |
| 13. Mai 2003 | Hamburg | Große Freiheit 36 | Deutschland Deutschland |

Wolfsheim US Tour

Die folgende Liste ist eine Übersicht der Konzerte die Wolfsheim bei der Wolfsheim US Tour gespielt haben. Die Tour erstreckte sich vom 21. MĂ€rz bis 5. April 2004 und fĂŒhrte sie durch zehn US-amerikanische StĂ€dte. Aufgrund des Erfolges des vorangegangenen Albums Spectators sollte die Tournee durch die Vereinigten Staaten eigentlich bereits im Jahr 2001 stattfinden, doch wegen der TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001 wurde die Tour verschoben und schließlich im MĂ€rz/April 2004 absolviert.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Es war die einzige Tournee die Wolfsheim ausschließlich ins Ausland fĂŒhrte.

| Datum | Stadt | Veranstaltungsort | Land |
|---|---|---|---|
| 21. MĂ€rz 2004 | Tampa | Masquerade | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 22. MĂ€rz 2004 | Atlanta | Masquerade | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 24. MĂ€rz 2004 | New York City | Webster Hall | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 26. MĂ€rz 2004 | Boston | Manray (TBC) | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 27. MĂ€rz 2004 | Detroit | St. Andrews Hall | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 28. MĂ€rz 2004 | Chicago | Metro | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 31. MĂ€rz 2004 | Denver | Gothic Theatre | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 2. April 2004 | San Antonio | Sin 13 | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 4. April 2004 | Los Angeles | Henry Fonda Music Box Theatre | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| 5. April 2004 | San Francisco | Death Guild | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |

Mitwirkende

Rezensionen

Das deutschsprachig Musikportal Plattentests.de bewertete das Album mit 6/10 Punkten. Oliver Ding von der Redaktion sagte folgenden zu dem Album: Man fĂ€nde fast die gleichen „Schmeicheleinheiten“ wie auf Spectators. Es sei alles da: der sĂŒĂŸliche Pop, die tĂ€nzelnde Harmlosigkeit, die sanften Schwelgereien, die melancholischen Seufzer. Und ĂŒber allem sei wie immer Heppners Organ: hauchzart bis zum Anschlag, zwischen Schwermut und Trost changierend und stets kurz vorm Schmachten. Das erfreue nicht nur die Zielgruppe, denn wĂ€hrend sich Kein ZurĂŒck zur erfolgreichsten Single der Label-Geschichte entwickele, schiele jetzt auch das Album nach der Chartspitze. Nicht zu Unrecht, denn Wolfsheim beweisen immer noch ihr HĂ€ndchen fĂŒr unkomplizierte Melodien. Die gehen dank der Hilfe von Andreas Herbig mal wieder derart einschmeichelnd ins Ohr, dass man dem Duo sogar seichte Augenblicke wie Wundervoll verzeihen möge. Dezente „Midtempotracks“ wie Care for you wĂŒrden aus zufriedenen Synthesizern gekitzelt. Im leicht abgedunkelten Underneath the veil tupfe ein getragenes Klavier Wolken an den Himmel, bis ein fetter Bass nahe und dem Lied elektrische StĂ€mmigkeit verpasse. Sogar noch besser gerate I Won’t Believe, dass sich erst ĂŒber weichen KlĂ€ngen ausbreite und schließlich in einem unerwarteten Gitarrengeschrammel kulminiere. Dass man auf dem fĂŒnften Album der Hamburger trotzdem keinen sonderlichen Tiefgang mehr fĂ€nde, stört nicht wirklich. Harmlos mache glĂŒcklich.cite-ref-15[15]

Theo Kavadias von dem US-amerikanischen Musikportal Allmusic bewertet das Album mit 3/5 Sternen und der BegrĂŒndung: „The acoustic guitar in Kein ZurĂŒck should be the first indication that Wolfsheim is maturing. It’s a tad unusual for this synth pop notable, but this unexpected element fits in acceptably after the initial jolt. Another chance the German duo takes is slowing things down a notch. The first half of Casting Shadows hovers around 100 bpm. After the success of the dance tracks from Spectators, that may or may not be a good idea. Wolfsheim’s fifth album shows signs of a band mellowing out but slightly losing its passion. Among the slower tracks is Care for You, a leisurely excursion that accents Peter Heppner’s distinguished vocals. Find You’re Gone and Wundervoll (one of a couple tracks sung in German) are appropriate for the clubs and are memorable just not quite as strong or emotional. There isn’t another Once in a Lifetime, but there is plenty of romantic synth pop here nonetheless.“cite-ref-16[16]

Welt Online beschrieb Casting Shadows als ein musikalisches „ZugestĂ€ndnis an den Mainstream-Pop“.cite-ref-17[17]

Das deutschsprachige Online-Magazin laut.de vergab 3/5 Sternen. Daniel Straub von der Redaktion beurteilte das Album mit folgenden Worten: Zusammenfassend sei es „sympathischer“ Synthiepop mit himmlischen Melodien. Wolfsheim wĂŒrden den Spagat zwischen luftigen Pophöhen und „sektiererischen Underground-Tiefen“ mit einer „spielerischen Leichtigkeit“ bewĂ€ltigen. Heppners nĂ€selnder, betont getragener Gesangsdarbietung stĂ€nden die schleppenden Synthiegrooves von Reinhardt zur Seite. Ein eingespieltes Duo, das sich mit Casting Shadows wohl endgĂŒltig vom hĂŒpfenden „Gruftie-Pop“ frĂŒherer Tage verabschiedet habe. Wer nach etwas wie The Sparrows and the Nightingales sucht, werde nicht fĂŒndig. Care for You schmeichele dem Zuhörer mit „vertrackt-leichten Trip-Hop-Beats“, die Heppners Gesang und weiche SynthieflĂ€chen in himmlische Melodien ĂŒberfĂŒhre. Mit viel GefĂŒhl fĂŒr Stimmungen inszeniere sich Wolfsheim auf Casting Shadows, setzen ganz auf die emotionale Tiefe der StĂŒcke. Es scheine gar so, als hĂ€tten Wolfsheim eine gewisse Altersweisheit erlangt, so abgeklĂ€rt klĂ€nge Casting Shadows. Da wirke eine Nummer wie Wundervoll mit ihren „housigen Beats“, dem „zischenden Hi-Hat“ und dem vor „schmalziger Melodie“ nur so „tropfenden Refrain“ fast ein wenig fehl am Platz. Vielleicht bleibe Wundervoll aber gerade deshalb so leicht im Ohr hĂ€ngen, weil es der Ernsthaftigkeit von Casting Shadows ein sympathisches „Smilie“ aufdrĂŒckt.cite-ref-18[18]

In einer Retrospektive zum 30-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Sonic Seducer beschrieb ein Redakteur Casting Shadows als „fulminante Platte“ und bis dato beste Albumaufnahme Heppners.cite-ref-19[19]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Casting Shadows erreichte in Deutschland Position eins der Albumcharts und konnte sich insgesamt eine Woche an der Spitze, sechs Wochen in den Top 10 und 38 Wochen in den Charts halten. In Österreich erreichte das Album in zehn Chartwochen Position 38 und in der Schweiz in vier Chartwochen Position 56 der Charts. Es ist das einzige Album Wolfsheims, dass sich gleichzeitig in allen deutschsprachigen LĂ€ndern in den Charts platzieren konnte. Das Album war fĂŒr einen Zeitraum von fĂŒnf Wochen das erfolgreichste deutschsprachige Album in den deutschen Albumcharts. 2003 platzierte sich Casting Shadows in den Album-Jahrescharts auf Position 21 in Deutschland, damit verzeichneten sie die höchste Platzierung in den Album-Jahrescharts ihrer Karriere.

FĂŒr Wolfsheim ist dies bereits der vierte Charterfolg in den deutschen Albumcharts sowie der zweite in der Schweiz und der erste in Österreich. Es ist ihr zweiter Top-10-Erfolg und zugleich der erste Nummer-eins-Erfolg in den deutschen Albumcharts. In Deutschland und Österreich konnte sich bis heute kein Album des Duos höher und lĂ€nger in den Albumcharts platzieren. In der Schweiz konnte sich kein Album lĂ€nger in den Charts behaupten.

Auszeichnungen fĂŒr MusikverkĂ€ufe

2004 wurde Casting Shadows in Deutschland vom Bundesverband Musikindustrie mit einer Platin-Schallplatte fĂŒr ĂŒber 200.000 verkauften Einheiten ausgezeichnet. Obwohl das vorangegangene Album Spectators nur mit Gold ausgezeichnet wurde, ist Casting Shadows aufgrund der Abwertung der Vergaberegeln fĂŒr Plattenauszeichnung nur der zweitmeistverkaufte TontrĂ€ger Wolfsheims bis heute.

| Land/Region | Aus­zeich­nung ­en fĂŒr Mu­sik­ver­kĂ€u­fe (Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­kĂ€u­fe) | Ver­kĂ€u­fe |
|---|---|---|
| Deutschland (BVMI) [ 24 ] | Platin | 200.000 |
| Insgesamt | 1× Platin | 200.000 |

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Wolfsheim – Casting Shadows. discogs.com, abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-22. ↑ Online Datenbank – Musikalische Werke. online.gema.de, abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-kleinertod-33. ↑ Wolfsheim – Schattenwerfer im Rampenlicht (Memento vom 31. Mai 2004 im Internet Archive) kleinertod.de, 2003, abgerufen am 23. April 2019.
cite-note-44. ↑ Wolfsheim – Casting Shadows. allmusic.com, abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-55. ↑ Wolfsheim – Casting Shadows (Promo-CD). musik-sammler.de, abgerufen am 23. April 2017.
cite-note-66. ↑ isntitironicTOTP5: 2003 – Wolfsheim – Kein ZurĂŒck (Live @ TOTP-DE). youtube.com, 8. April 2007, abgerufen am 8. September 2019.
cite-note-77. ↑ Wolfsheim – Casting Shadows. musik-sammler.de, abgerufen am 23. April 2017.
cite-note-88. ↑ Vom Szene-Tipp zum Chart-Act. pagandance.de, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 24. September 2015; abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-91. Chartquellen (Singles): DE AT
cite-note-1010. ↑ Wolfsheim Concert Setlists. In: setlist.fm. setlist.fm, abgerufen am 19. Oktober 2022 (englisch).
cite-note-1111. ↑ Wolfsheim Tour Dates. In: lyricsondemand.com. Lyrics on Demand, abgerufen am 19. Oktober 2022 (englisch).
cite-note-1212. ↑ Wolfsheim-Tour und Album verschoben. (Memento vom 7. April 2018 im Internet Archive) forum.vnvnation.de, abgerufen am 6. April 2018.
cite-note-1313. ↑ Dirk Horst: Synthiepop – Die gefĂŒhlvolle KĂ€lte: Geschichten des Synthiepop.
cite-note-1414. ↑ Wolfsheim – 2004 US Tour Dates. goth.net, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. September 2015; abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-1515. ↑ Schattig. plattentests.de, abgerufen am 23. April 2017.
cite-note-1616. ↑ Wolfsheim – Spectators / AllMusic Review by Theo Kavadias. allmusic.com, abgerufen am 13. August 2015.
cite-note-1717. ↑ hpe: Von Wolfheim nach Wolfsheim fĂŒhrt eigentlich gar kein Weg. In: welt.de. Welt, 26. April 2003, abgerufen am 29. Februar 2024.
cite-note-1818. ↑ Sympathischer Synthiepop mit himmlischen Melodien. laut.de, abgerufen am 26. April 2017.
cite-note-1919. ↑ Top 30 der besten SĂ€ngerinnen und SĂ€nger. Sonic Seducer, Thomas Vogel Media e.K., 07–08/2024 (30 Jahre Sonic Seducer – JubilĂ€ums-Special), 5. Juli 2024.
cite-note-202. Wolfsheim – Casting Shadows. offiziellecharts.de, abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-213. Wolfsheim – Casting Shadows. austriancharts.at, abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-224. Wolfsheim – Casting Shadows. hitparade.ch, abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-235. Album-Jahrescharts 2003. offiziellecharts.de, abgerufen am 18. August 2015.
cite-note-246. Gold-/Platin-Datenbank. musikindustrie.de, abgerufen am 18. August 2015.